Ich liebe gelungene Dinnerpartys – diese vermisse ich in der aktuellen Situation am meisten. So sehr, dass ich angefangen habe, themenverwandte Serien und Filme als Ersatz anzuschauen. Dieses Wochenende habe ich mir das Comedy-Drama Rate Mal, wer zum Essen kommt aus dem Jahr 1967 mit Spencer Tracy, Sidney Poitier und Katherine Hepburn angesehen.

Zu einer Zeit, in der Mischehen in 16 amerikanischen Staaten illegal waren, war ein Film über ein frischverlobtes Pärchen unterschiedlicher Hautfarben, das bei einer Dinnerparty die Zustimmung und Annäherung beider Familien plant, bahnbrechend. 53 Jahre später geschehen noch immer schlimme Gräueltaten gegen die Menschlichkeit, die weltweit für Entrüstung sorgen und die die Frage aufwerfen, wie weit wir in Sachen Menschenrechte und Gerechtigkeit eigentlich gekommen sind. Wie weit haben wir uns vorwärtsbewegt, wenn Menschen heute noch immer eine Erlaubnis brauchen, um ihr eigenes Zuhause betreten, ihren eigenen Wagen fahren oder einfach nur Joggen gehen zu dürfen?

Der leidenschaftliche Kampf für Gerechtigkeit ist heute stärker als noch fünf Dekaden zuvor. Nach dem Mord an George Floyd und den nachfolgenden Ereignissen im Frühjahr und Sommer 2020 nahmen Menschen weltweit an den Protesten in den USA teil, um Polizeigewalt und rassistisch motivierte Ungerechtigkeit anzuprangern. Große Firmen und Marken schlossen sich den Protesten durch öffentliche Statements an und versprachen, in neue Diversity-Programme zu investieren und bereits existierende stärker zu fördern.

DE&I: Mehr als nur ein Schlagwort

Die beiden Themen Diversität und Inklusion gehören zu den gesellschaftlich wichtigsten Trends der letzten 10 Jahren. Chancengleichheit (Equity) wurde dem Akronym „DE&I“ erst kürzlich hinzugefügt. In Anbetracht der Geschehnisse des letzten Jahres begannen Firmen damit, mithilfe von Beratungsagenturen und Mitarbeiterfeedback ein Rahmenwerk zu entwickeln, um ihre Unternehmenskultur inklusiver zu gestalten. Die Resultate sind überzeugend: Große und kleine Unternehmen vermelden, durch DE&I-Programme profitabler, innovativer und kundengerechter geworden zu sein. Ein Beleg dafür, dass ein diverses, inklusives und auf Gerechtigkeit ausgelegtes Arbeitsumfeld die richtige Unternehmensentscheidung ist.

Wie engagiert sich Mintel?

Der vergangene Sommer war weitaus mehr als reine Geschichtskunde oder ein populäres Hashtag. Für mich bestand akuter Handlungsbedarf. Als Mintel bekannt gab, für die neu geschaffene Stelle des Global Diversity Managers zu rekrutieren, warf ich meinen Hut in den Ring. Schließlich ist Mintel ein diverses globales Unternehmen, in dem Menschen aus 48 Ländern und mit 37 verschiedenen Muttersprachen arbeiten. Ich war darüber erfreut, dass Mintel seinen Blick nach innen richtet und entschied, dass einfach nur der Anspruch, ethnisch vielfältig zu sein, nicht länger genügt.

Die Position des Global Diversity Managers ist eine großartige Ergänzung für mich. Ich habe die letzten fünf Jahre erfolgreich damit verbracht, im Namen Mintels gemeinnützige Initiativen mit Fokus auf Diversität und Inklusion voranzutreiben. Nun freue ich mich darauf, auch auf dieser neuen Reise die treibende Kraft zu sein.

Mit Mintel Diversity weiter voraus

Die oberste Priorität besteht in meinem Job darin, ein Rahmenwerk für Mintels neue Employee Resource Groups (ERGs) zu schaffen. Die Mission dieser Arbeitsgemeinschaften besteht darin, einen „Safe Space“ für unsere Arbeitnehmer zu schaffen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und Insights zu bestehenden Herausforderungen herauszuarbeiten.

Diese sogenannten ERGs sollen als Sprungbett dienen, um in den nächsten Monaten und Jahren weitere DE&I-Initiativen und -Programme zu fördern, wie z. B:

  • Die Verbesserung unserer Recruitment-Prozesse
  • Die Etablierung von festen, kontinuierlichen Trainings und Fortbildungsmaßnahmen zu DE&I für alle Job-Levels
  • Das Schaffen von Fokusgruppen zur Identifizierung von Forschungslücken
  • Zunehmende Partnerschaften mit Universitäten, Alumni-Gruppen, gemeinnützigen Gesellschaften und Wirtschaftsverbänden
  • Diversitäts-Benchmark von Zulieferern
  • Zunehmende Unterstützung für Communitys und Initiativen durch unsere gemeinnützige Initiative Mintel Gives

Zweifelsfrei werde ich in diesem ersten Jahr reichlich Premieren feiern – seien Sie gespannt, es wird viel passieren!

Alle sind willkommen

Die Prinzipien von DE&I lassen sich auch auf die von mir geliebten Dinnerpartys übertragen: Diversität ist bei der Erstellung der Einladungsliste entscheidend; dank Inklusion fühlen sich alle willkommen, während es bei der Chancengleichheit darum geht, Gäste dort abzuholen, wo sie im Leben stehen, und ihnen die notwendigen Anpassungen zu ermöglichen, ohne dass sie sich unwohl fühlen müssen.

Wie bei einer gelungenen Dinnerparty kümmert sich Mintel Diversity darum, eine Vielfalt verschiedener Menschen an den Tisch zu holen. Wir stellen sicher, dass sich unsere Arbeitnehmer wahrgenommen und gehört fühlen und dass sie Teil unserer Entscheidungsprozesse sind.

Denn zu einer guten Dinnerparty gehört mehr als nur ein Stuhl am Tisch: es geht darum, den Eingeladenen eine gute Zeit zu bieten – damit sie schlussendlich glücklicher nach Hause gehen.

Verbrauchertrends

Mittels Konsumenten - und Marktanalysen hilft Ihnen Mintel Trends dabei, Veränderungen der Gesellschaft und verschiedener Märkte zu verstehen – damit Sie Verbraucher gezielt ansprechen können.

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