Während des Lockdowns verbuchten Loungewear-Mode und Nachtwäsche trotz des rückläufigen Umsatzes der Textilbranche steigende Verkaufszahlen. An diesen Trend anlehnend lohnt sich der Blick auf Loungewear-Düfte – parfümierte Produkte fürs Zuhause – die es Herstellern erlauben dürfte, die niedrigen Verkaufszahlen abzufedern. Jedoch benutzen viele Verbraucher zu Hause weniger Düfte oder preisgünstigere Optionen. Einer Mintel-Umfrage zufolge ist sich die Hälfte der italienischen und spanischen Verbraucher zudem darüber einig, dass Düfte nur außer Haus und in Gesellschaft anderer Sinn machen. Die Coronakrise hat jedoch einiges verändert: Menschen verbringen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden, um sich dem Infektionsrisiko so gut es geht zu entziehen. Gemäß dem Motto „My home is my castle“, feilen viele am heimischen Ambiente zur (Weiter-)Gestaltung ihrer persönlichen Wohlfühloase. Dies eröffnet neue Innovationsmöglichkeiten für Marken, um ihr Produktportfolio zu diversifizieren und neue Produkte zu entwickeln, die auf diese neuen Verbrauchergewohnheiten eingehen.

Multifunktional ist in

Viele Verbraucher verbringen infolge der Coronakrise mehr Zeit zu Hause und versuchen, es sich dort so gemütlich wie irgend möglich zu machen. Interessant ist hierbei das Konzept, Raumdüfte analog zu persönlichen Parfüms zu entwickeln. Einer amerikanischen Mintel-Studie zufolge zeigt sich knapp ein Drittel der 18-24-jährigen US-Verbraucher, die Raumdüfte verwenden, an solchen Produkten interessiert.

Quelle: Diptyque

Während Europa im Lockdown verbrachte, lancierte Diptyque den multifunktionalen Duft Fleur de Peau. Dieser wurde vom markeneigenen Eau de Parfum adaptiert und kann nicht nur für den Körper, sondern auch für Räume und Textilien wie z. B. Bettwäsche verwendet werden.

Verwendungszweck: Schlafhygiene

Die Pandemie und die damit verbundenen Hygiene- und Kontaktbeschränkungsmaßnahmen haben bei vielen Menschen Stresssymptome ausgelöst, wodurch viele auf der Suche nach Entspannungs-Ritualen sind. Dabei können Düfte eine herausragende Rolle spielen – insbesondere bei der abendlichen Pflege-Routine, um den Alltag Revue passieren zu lassen und um sich auf einen erholsamen Schlaf vorzubereiten.

Quelle: Xyrena

Das als „Schlafparfüm“ beschriebene Cloud No.9 von Xyrena soll zur Schlafhygiene vor dem Zubettgehen aufgesprüht werden und schlaffördernd wirken.

Quelle: Benu Blanc

Mithilfe einer Mikroverkapselungstechnik verströmt das Kissenspray von Benu Blanc die ganze Nacht über Kamille- und Mandelduft. Gleichzeitig soll es dabei Haut und Haare pflegen.

Düfte in Entspannungs-Routinen inkorporieren

Soziale Distanzierungsmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen haben digitale Interaktionen befördert. Wie unter dem Punkt „Handel mit der Identität“ in unseren 2030 Kosmetik & Körperpflege-Trends beschrieben, welche sich infolge der Pandemie übrigens schon 2025 bewahrheiten werden, fordern Verbraucher authentische und reale Beziehungen. Daraus hervorgegangen ist, dass Intimität sich zu einem elementaren Aspekt des Wellness-Trends gewandelt hat. Genau daran können Parfümhersteller anknüpfen: Düfte erwecken Erinnerungen und Gefühle, lassen in olfaktorische Welten eintauchen, die zum Träumen einladen. Intimität, das ist Vertraulichkeit, Geborgenheit – kurzum: Elemente, die sich in der Welt der Parfüms und Düfte wiederfinden. Indem Dufthersteller dieses Potenzial in einem neuen Wellness-Aspekt nutzen und neue „Duftanlässe“ kreieren, werden sie an vorderster Innovationsfront stehen.

This Works

This Works’ neue Love Sleep Collection besteht aus seiner Reihe von parfümierten Düften, die für das Schlafzimmer gedacht sind und für intime Stimmung sorgen sollen.

Medienbranche

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